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Segelfliegen in Landsberg und der Region Augsburg, München, Allgäu - News

Winterzeit - Lernzeit

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Die kalte Jahreszeit mit der wetter- und flugbedingt reduzierten fliegerischen Aktivität wird am Geratshof nicht nur zur Wartung der Flugzeuge genutzt, sondern auch zur Vorbereitung der Flugschüler auf die anstehende Theorieprüfung zum Erwerb des Segelflugscheins.
Hierfür gibt's interessanten Unterricht ,bei dem die angehenden Piloten zum Beispiel lernen, wie Kompasskurse zur Navigation berechnet werden, wie man ordnungsgemäß mit Fluglotsen per Funk kommuniziert, wie die Aerodynamik am Flugzeug funktioniert, wie das Wetter entsteht und welche Auswirkung es auf einen Flug hat, welche Gesetze und Verfahren beim Fliegen gelten, oder wie sich das Fliegen körperlich und emitional auf den Piloten auswirkt.
Die Theorie für den Flugschein ist also alles andere als trocken und langweilig, sondern vielmehr sehr praxisbezogen und viele Aspekte daraus kann man auch im Leben außerhalb der Fliegerei nutzen, sei es privat, beruflich oder schulisch. je

Aktualisiert ( Sonntag, 19. Januar 2020 um 08:18 Uhr )
 

Winterzeit - Wartungszeit

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Auch im Winter ist Action am Geratshof, auf der Flugplatzwiese wegen oft weichem Boden und Schnee zwar eher eingeschränkt, dafür hinter verschlossenen Türen in der Werkstatt um so mehr:
dort werden nämlich in der etwas flugärmeren Zeit der Reihe nach alle Flugzeuge des LSV gewartet und gepflegt.
Das geht vom Prüfen und bei Bedarf Austauschen aller Verschleißteile, wie Bremsen, Fahrwerk, Beschlägen und Bolzen bis hin zu Ausbesserungsarbeiten und kosmetischen Reparaturen, die durch kleine Steinschläge bei Start und Landung oder beim Ein- und Aussteigen entstehen. Darüber hinaus wird die aus dem speziellen Schwabbellack bestehende Oberfläche der Flugzeuge gründlich gereinigt und poliert - und das sind bei den bis zu 20 Metern Spannweite der Flugzeuge schon ein paar Quadratmeter.
Durchgeführt und angeleitet werden die Wartungsarbeiten von dafür speziell ausgebildeten Mitgliedern des LSV, für die die Winterzeit immer ein besonders hohes Maß an Engagement mit sich bringt.
Keine Frage, dass es dabei für alle angehenden PilotInnen viel technisch und handwerklich Interessantes und Neues zu lernen gibt.
Am Ende der Wartung durchläuft jedes Flugzeug die alljährliche Jahresnachprüfung, bei der, ähnlich dem TÜV für Autos, ein unabhängiger Prüfer den Flieger bis ins kleinste Detail auf seine Flugtauglichkeit und -sicherheit checkt. je


 

Frohe Weihnachten und guten Start 2020!

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Astronautenfeeling im Föhnsturm

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Die segelfliegerische Hauptsaison dauert in Mitteleuropa in der Regel von Mitte März bis Mitte September: in dieser Zeit sind die thermischen Aufwinde (die durch die Wärme der Sonne entstehenden) am besten und es finden die alljährlichen zentralen und dezentralen Streckenflugwettbewerbe statt.
Doch auch die Nebensaison hat gerade in unserer durch die Alpen geprägten Region für Segelflieger Fantastisches zu bieten. In der Zeit der durch den niedrigeren Sonnenstand nachlassenden Thermik und der Herbst- und Winterstürme bilden sich vermehrt Hang- und Wellenaufwinde, besonders bei Föhn.
Bei Welle fängt die Luft, angeregt durch den Föhn, der über die Alpen pfeift, bis in große Höhen an zu schwingen. Diese Schwingungen kann man mit dem Segelflieger ausnutzen und so auch in der Nebensaison außergewöhnliche Flüge erleben.
Und genau solch eine Wetterlage gab es am 23.11. und am 17.12.: mit bis zu 120 km/h fegte der Föhnsturm über die Alpen und den Geratshofer Piloten gelangen einzigartige, aber auch von starkten Turbulenzen geprägte Flüge von teilweise mehr knapp 800 km Länge und in bis zu 8000 m Höhe - in dieser Höhe brauchen die Piloten Sauerstoffmasken - über den Nordalpen. Insgesamt ging es über 2500 km lautlos und über den Wolken durch die verschneiten Berge. je

Aktualisiert ( Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 09:13 Uhr )
 

Die Sonne scheint immer - auch im November!

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Dass man durch das Fliegen positives Denken lernen kann, wird den Geratshofer Mitgliedern besonders in der grauen Novemberzeit bewusst: denn für Piloten scheint die Sommer immer - man muss nur hoch genug hinauf steigen.
Lautlos über dem Wolkenmeer zu schweben ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, das die Alltagsakkus so richtig auflädt.
Wer schon immer den Traum hatte, in der Freiheit über den Wolken umher zu fliegen, der ist herzlich eingeladen, mit der Ausbildung zum Flugschein am Geratshof zu starten.
Bereits ab 14 Jahren kann es damit losgehen - die Kosten für Jugendliche liegen bei durchschnittlich 80 € / Monat, für Erwachsene bei ca 130 € / Monat.
Weitere Infos hier in der Rubrik "Fliegen lernen" oder bei Sepp Holzapfel unter 08246-262. je



Aktualisiert ( Donnerstag, 19. Dezember 2019 um 08:51 Uhr )
 

Zeit der goldenen Oktober Flüge

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Der Herbst mit seinem ruhigeren Wetter hält EInzug und bietet den Geratshofer Fliegern sein goldenes, kontrastreiches Farbspiel bei Flügen über dem Alpenvorland.
Gibt's was Schöneres, als nach Feierabend so zu entspannen?
Wer auch mal in den Genuss goldener Okotber Aussichten kommen möchte, ist am Geratshof immer gerne zu einem Mitflug willkommen.
Wer noch einen Schritt weiter gehen und selber fliegen lernen möchte, um sich zukünftig eigenständig solche Erlebnisse zu verwirklichen: bereits mit 14 Jahren kann man am Geratshof mit der Ausbildung zum Segelflugschein beginnen, Infos dazu gibt's hier in der Rubrik "Fliegen lernen" oder unter 08246-262 bei Sepp Holzapfel. je

 

Sommercamp 2019 - noch mal Vollgas zum Saisonende

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Spätestens das erste Septemberwochenende hat allen klar gemacht: die Segelfliegersaison 2019 fühlte sich sehr kurz an. Hielt der Schnee sich bis Juni in den Bergen, fielen Anfang September - keine 5 Tage nach Ende des Geratshofer Sommercamps - dort oberhalb 1700 m schon wieder die ersten Flocken.
Doch kein Grund für traurige Gedanken, können die Geratshofer Segelfliegerinnen und Segelflieger auf eine erfolgreiche und begeisternde Woche Sommercamp in der letzten Augustwoche zurück blicken, bei der es noch einmal so richtig schön hochsommerlich war: Sonne und damit verbunden gute Thermik gab es an fast allen Tagen und somit viele tolle Flüge über dem Alpenvorland und den Bergen.
Richtig gut vorwärts kam in der Campwoche noch einmal das Flügerschülerteam des LSV, das große Sprünge vorwärts auf dem Weg zum Segelflugschein machten konnte.
Die schönen Flugtage wurden durch gemütliche Lagerfeuerabende am urigen Geratshofer Vereinsblockhaus abgerundet, in dem die Jugendmannschaft auch übernachtete.
5 Schnuppeteilnehmer nutzen die Chance, live die ersten Schritte in der Segelflugausbildung zu erleben und einen Ausblick darauf zu bekommen, wie kostengünstig und vielfältig das Hobby des lautlosen Gleitens am Himmel ist. Von Teamgeist über handwerkliche Fertigkeiten, interessantem Fachwissen bis hin zum natürlich Wichtigsten: dem Fliegen selbst mit seiner Dynamik und der unbeschreiblichen Aussicht auf die Welt, ließen sich die Schnupperer mehr als begeistern. Somit freut sich der LSV, in Kürze ein paar kräftig angeteasede neue Mitglieder zu begrüßen.
Für alle, die sich dafür interessieren, selbst einmal den Segelflugschein zu machen: Segelfliegen kann man bereits mit 14 Jahren für ca 80 € im Monat starten, es reicht dafür normale körperliche Fitness und das Wichtigste: die netten Geratshofer Mtiglieder freuen sich immer über Zuwachs und teilen Ihr Hobby gerne. Bei Interesse und Fragen kontaktiere uns gerne - die Möglichkeiten dazu siehe auf der Seite "Kontakt". je

     
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Aktualisiert ( Donnerstag, 12. September 2019 um 11:46 Uhr )
 

Luftwandern 2019 - einmal Geratshof - Eifel - Tschechien - Ostalpen und zurück

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Vom Geratshof einmal über Vulkaneifel und den bayrischen Wald bis in die Ostalpen und am Ende noch mal eine große Runde durch Bayern - auch 2019 starteten wieder 4 Segelflugzeuge mit 5 Piloten zu einem erlebnisreichen Wandersegelflug, nach dessen Ende die Begeisterung groß war.
Wer sich davon mitreißen lassen will, dem sei die ungekürzte Lektüre des Berichtes vom Martin empfohlen: klick!

     

Aktualisiert ( Donnerstag, 12. September 2019 um 11:17 Uhr )
 

Segelfliegen ab 14 Jahren lernen im Sommercamp 2019

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Von 24. August bis 1. September findet das diesjährige Sommercamp des Landsberger Segelflugvereins Geratshof am Segelflugplatz bei Landsberg-Ellighofen statt.
Auf dem Programm stehen bei hoffentlich passendem Wetter viele schöne Sommerflüge.
Darüber hinaus dient das speziell Camp der Aus- und Weiterbildung der Geratshofer Flugschüler.
Für alle, die sich schon immer für's Segelfliegen interessiert haben ist dies die perfekte Möglichkeit, um einmal unverbindlich in das lautlos-magische Hobby über den Wolken hinein zu schnuppern.
Und für die, die gleich direkt mit der Ausbildung zum Segelflugpiloten starten wollen: dies ist bereits ab 14 Jahren für rund 80 € monatlich möglich und das Sommercamp ist ein idealer Zeitpunkt dafür.
Weitere Infos zur Ausbildung hier auf der Site unter "Fliegen lernen".
Bei Fragen oder Interesse steht LSV Jugendleiterin Laura Drexl gerne unter +49 176 70223544 zur Verfügung. je

Aktualisiert ( Samstag, 03. August 2019 um 08:11 Uhr )
 

Pfingstcamp 2019 in Tirol - Hangfliegen satt!

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Zum diesjährigen Pfingstcamp ging es für die Geratshofer Segelflieger ins benachbarte Ausland an den Flugplatz in Reutte/Höfen zum Segelflugverein Ausserfern. Mit dabei waren 15 Teilnehmer und 7 Segelflugzeuge vom Geratshof, darunter 3 doppelsitzige für Einweisungsflüge.
Hauptziel des Camps war die Heranführung der Flugschüler und frischen Lizenzinhaber an das sichere alpine Fliegen und dem damit verbundenen Erlernen entsprechender Flugtechniken, wie zum Beispiel dem Ausnutzen von Hangaufwind in unmittelbarer Nähe zur Felswand oder den richtigen Einstieg in die thermischen Aufwinde über dem schroffen Relief.
Darüber hinaus diente die Woche als Training für fortgeschrittene Piloten durch Mit- oder Teamfliegen mit den erfahrenen Alpenpiloten des LSV.

„Die ungewohnte Perspektive beim felsnahen Fliegen unter der Hangkante sorgte bei mir erst mal für schweißnasse Hände“ erzählt LSV Flugschüler Florian Luithlen nach seinen ersten Flügen mit Fluglehrer vor Ort. Doch schon bald wurden das reliefnahe Fliegen gewohnter und die Neulinge entdeckten den unglaublichen Spaß an der Sache. Nach und nach wurde für die Anfänger der Erkundungsradius um den Flugplatz Reutte vergrößert und nach dem Schlossberg wurden Tauern und die weitere Umgebung mit dem Halden- und Plansee aus der Luft erflogen.

Dass der eine oder andere zusätzlich mit den erfahrenen Streckenflugpiloten erleben durfte, wie man das Hangfliegen auf lautlosen Flügen von bis zu 600 km durch die Alpen in Perfektion nutzt, war für die Bergneulinge das i-Tüpfelchen. „Diese unvergessliche Ausblicke wie an der Berninagruppe mit dem Bianco-Grad und dem Piz Palü, am Stilfser Joch samt Ortler, dem Hintertuxer Skigebiet mit dem Olperer, der Zugspitze und vieles mehr quasi zum „Angreifen“ – einfach genial!“ freut sich Timo Guggenmos, der seit 2 Jahren den Segelflugschein hat.

Für die mitgereisten Familienmitglieder und Freunde bot das Lechtal viele attraktive Radl- und Wanderziele direkt in der Umgebung des Flugplatzes Reute/Höfen und das mitgenommene Mannschaftszelt war die Basis für die kulinarische Versorgung und die gemütlichen Abende.

Die Ergebnisse und Erfolge des Camps können sich sehen lassen: es gab 65 Starts mit knapp 180 Flugstunden, alle neuen Lizeninhaber konnten das erste Mal alleine in den Alpen fliegen. Den weitesten Flug mit 820 km schaffte Hans Holzapfel während des Camps.
„Das wichtigste für uns war, den Teilnehmern das nötige Sicherheitsbewusstsein für das Fliegen im Gebirge zu vermitteln, damit sie zukünftig viel Freude am Fliegen in Alpen vor den Toren des Geratshof haben – und das ist uns erfolgreich gelungen“, freuen sich die beiden mitgereisten Fluglehrer Roland Büchner und Thomas Gemmel zum Campabschluss.

Wer das Segelfliegen gerne auch einmal selbst erleben möchte, ist am Geratshof immer gerne zum Reinschnuppern beim Flugbetrieb oder einem Gastflug willkommen.
Wer noch einen Schritt weiter gehen will und davon träumt, selbst einmal ein Segelflugzeug über den Alpen zu steuern: Segelfliegen kann man am Geratshof bereits ab 14 Jahren lernen, für Jugendliche kostet das Segelfliegen all inclusive ca. 80 Euro / Monat.

Weitere Infos via Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder unter 08246-262. je



Aktualisiert ( Donnerstag, 18. Juli 2019 um 11:50 Uhr )
 

Erfolgreiches Ostercamp mit Traumflügen - Platz für Nachwuchspiloten!

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"Was für ein Wahsninns Flug!" - diesen Satz gab es im diesjährigen Geratshofer Ostercamp fast jeden Tag zu hören.
Ungewöhnlich gute Wetter- und Aufwindbedingungen ermöglichten den Mitgliedern des LSV selbst im Flugplatzbereich Flughöhen bis 3000 m - üblich sind hier eher Höhen bis 2000 m.
Die Aussicht aus solch einer deutlich größeren Höhe ist natürlich noch mal um einiges beeindruckender, besonders, wenn die Sicht klar und der HImmel mit schönen Wolkenformationen dekoriert ist, wie auf dem Foto unten zu sehen.
544 lautslose Starts und Landungen konnte der Flugplatz Geratshof in den 2 Wochen des Camps verzeichnen, 235 Stunden verbrachten die Pilotinnen und Piloten im Cockpit - die meisten davon noch im Voralpenland und über den Mittelgebirgen, da in den Alpen auf Grund des vielen Schnees dieses Winters die Aufwinde noch nicht so gut entwickelt waren. Zum Ende des Camps waren für die Saison 2019 bereits wieder 16.100 Streckenflugkilometer geflogen.
Auch die Flugschüler kamen voll auf ihre Kosten und gleich bis zu sechs mal pro Tag in die Luft - zu Feiern gab es viele Fortschritte in der Ausbildung, unter anderem den ersten Alleinflug von Marc H. (15) aus Kaufering.
Wer schon immer mal mit dem Gedanken gespielt hat, Segelflugpilot zu werden, und solch einzigartige Momente wie auf dem Foto unten zu erleben, ist am Geratshof sehr herzlich willkommen, aktuell sind wieder Ausbildungsplätze frei.
Segelfliegen kann man bereits mit 14 Jahren beginnen - lernen kann es jeder, egal welcher Beruf oder Schulabschluss vorhanden ist. Die Kosten für Jugendliche liegen lediglich bei ca 70.- € / Monat.
Der LSV bietet auch immer gerne eine Schnupperteilnahme am Flugbetrieb an.
Weitere Infos dazu gibt's gerne telefonisch bei Sepp Holzapfel unter 08246-262 und hier auf der Internetseite unter der Rubrik "Fliegen lernen". je


Sonnenstrahlenzauber in 3000 m Höhe über dem Lech beim Flugplatz Geratshof.

 

3 x um die Erde und Top 50 weltweit - Rekord 2018 am Geratshof

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„Auf diesen Jahresrückblick hab’ ich mich schon seit Tagen gefreut“ – mit diesen Worten eröffnete Sepp Holzapfel am vergangenen Wochenende gut gelaunt die Jahreshauptversammlung des Landsberger Segelflugvereins Geratshof.
Der Grund für seine Freude: die Segelflieger vom Flugplatz bei Ellighofen können auf eine absolute Rekordsaison 2018 zurückblicken.

130 000 km, also mehr als dreimal um die Erde legten die Streckenflugpiloten des LSV im vergangenen Jahr lautlos in ihren schnittigen Segelflugzeugen am Himmel zurück.
Damit haben die Geratshofer ihr durchschnittliches jährliches Streckenflugergebnis von 65 000 km verdoppelt und kletterten im Online Contest (OLC), dem internationalen Wettbewerb für Streckensegelflug, an dem 1500 Clubs aus aller Welt teilnehmen, von Weltranglistenplatz 110 (2017) auf Platz 47.
Die Top 3 Piloten des LSV waren im vergangenen Jahr erneut Richard Paul, dem zwei Flüge über 1200 km, zwei über 1100 km und vier über 1000 km Strecke gelangen.
Ihm folgen Jens Becker mit einem Flug über 830 km und Dirk Küpper mit einem Flug über 820 km.
In der Deutschlandwertung, an der 750 Clubs mitwirken, erreichten die Geratshofer Segelflieger Platz 25. Sogar auf dem 6. Platz landete der LSV in der Bayernwertung, an der 370 Clubs ausgewertet werden.
In der Einzelwertung ist das Ergebnis der achtzehnjährigen Nachwuchspilotin Julia Steinle erfreulich: sie belegte in der bayrischen Damenwertung Platz 5.
28 von 48 Piloten des LSV – der jüngste von ihnen ist 16 Jahre alt – beteiligten sich im vergangenen Jahr mit insgesamt 354 Flügen am Online Contest, das waren fast 100 Flüge mehr als im bisherigen Rekordjahr davor.

Doch wie kommt es zu diesem Quantensprung? „Da kommen mehrere Faktoren zusammen“, so Holzapfel. Zunächst einmal habe der Rekordsommer 2018 die seit langem besten Segelflugbedingungen geboten. „Ein weiterer Aspekt liegt in unserem guten, meist jugendlichen, Nachwuchs begründet: wir hatten Ende 2017 viele neue Flugschüler fertig ausgebildet, die wir dann 2018 mit diversen Maßnahmen, wie speziellen Streckenflugcamps und – coachings in sportlicher Hinsicht weitergebildet, gefördert und trainiert haben.“ Als zusätzlichen Grund nennt Holzapfel die 2017 neu angeschafften Hochleistungssegelflugzeuge „Dieser Plan ist mehr als aufgegangen: unsere neuen Maschinen wurden hervorragend angenommen und haben im vergangenen Jahr alle in der Größenordnung zwischen 250 und 300 Stunden am Himmel verbracht.“ Mit wichtigster Faktor für das Ergebnis sei laut Holzapfel am Ende das große, ehrenamtliche Engagement der Streckenflugtrainer, Fluglehrer, Betreuer und des Technikpersonals.

Weitere Highlights in der Zusammenfassung von Holzapfel sind das gelungene Fest am Geratshof im Juni 2018 zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, der Wandersegelflug mit 5 Segelflugzeugen vom Geratshof bis nach Dänemark und zurück und die Ausbildung der momentan jüngsten Kunstflugpiloten weltweit (wir berichteten).
„Ich freue mich zu sehen, was für ein motivierter, erfolgreicher und menschlich netter Verein aus unserer Idee vor 25 Jahren entstanden ist – und das auf einer kleinen grünen Wiese im Voralpenland“ schloss Holzapfel am Ende seinen Bericht.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes wurde das Leitungsteam des Vereins einstimmig im Amt bestätigt und der Blick gleich auf die in kürze beginnende Saison 2019 gerichtet.
Schwerpunkt wird heuer „Alpensegelfliegen für den Nachwuchs“ sein: los geht es mit dem zweiwöchigen Ostercamp in den Schulosterferien.

Der LSV Geratshof freut sich immer über Interessenten und Nachwuchspiloten: Segelfliegen kann jeder, der gesundheitlich in normalem Rahmen fit ist, bereits ab 14 Jahren lernen. Für Jugendliche kostet das lautlose Hobby über den Wolken rund 70 € / Monat. je


Wenn die Streckenkilometer fließen - Dirk Küpper vom LSV bei einem Alpenflug im Duo-Discus in kräftiger Frühlingsthermik.

Aktualisiert ( Freitag, 05. Juli 2019 um 11:26 Uhr )
 

Ostercamp 2019

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Aktualisiert ( Donnerstag, 21. März 2019 um 12:57 Uhr )
 

Besuch bei den Fluglotsen des Flughafens Innsbruck

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Sie sind für die Sicherheit des Luftverkehrs in den Nordalpen maßgeblich mitverantwortlich und haben großräumig um den Flughafen Innsbruck herum eine ganz besondere, weltweit in dieser Dimension vermutlich einzigartige Aufgabe: die Fluglotsen von "LOWI", so der internationale Code des Alpenflughafens, müssen den kommerziellen Linienflugbetrieb mit einer Unmenge an dort ebenfalls verkehrenden Segelflugzeugen koordinieren.
Und das gelingt ihnen immer wieder hervorragend - zur Zufriedenheit und vorallem zur Sicherheit aller.
Damit das so funktioniert ist Wissen, Disziplin und Professionalität von allen Seiten gefragt.
Um genau das zu fördern, enstand die Idee bei den Geratshofer Piloten, den Fluglotsen von LOWI einen Besuch vor Ort abzustatten - was von dortiger Seite sofort begrüßt wurde.
So ging es am vergangenen Wochenende mit einer Autokarawane zum Alpenflughafen und einem, wie sich am Ende zeigte, mehr als lohnenswerten Treffen, bei dem viele Informationen und Erfahrungen ausgetauscht wurden, die Fluglotsen verständlich nachvollziehbar machen konnten, was ihnen wichtig ist, und was es im Sinne der Sicherheit unbedingt zu beachten gilt.
Dabei war es für die Geratshofer natürlich ganz besonders spannend, die Steuerung des Flugverkehrs auch direkt live im Tower mit zu erleben und die Menschen und Gesichter hinter den Stimmen kennen zu lernen, die einen mehr als einmal kompetent und fürsorglich auf ereignisreichen Alpensegelflügen begleitet und geführt hatten.
Der LSV Geratshof bedankt sich ausdrücklich beim Team von Innsbruck für die Gelegenheit des Besuches und den wertvollen Austausch. je

Aktualisiert ( Mittwoch, 13. März 2019 um 10:54 Uhr )
 

Werkstattarbeit und Unterricht - Winterbeschäftigung

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Viel Schnee seit mehreren Wochen verhindert jeglichen Flugbetrieb am Flugplatz Geratshof - für die meisten Mitglieder aber gar nicht so schlimm, denn dann fällt die alljährliche Wartungsarbeit am Flugzeug- und Fahrzeugpark nicht so schwer.
Alle Flugzeuge des LSV werden im Winter en-detail gewartet, gepflegt und mit den üblichen, kleineren kosmetischen Reparaturen versorgt, bevor sie vor dem Beginn der neuen Saison Anfang März von einem externen Prüfer (ähnlich dem TÜV) genauestens untersucht und, wenn ohne Befund, dann für ein weiteres Jahr für den Flugbetrieb freigegeben werden.
Teil der diesjährigen Arbeiten ist auch der Austausch des Motors des LSV-Motorseglers "Super Dimona" (Foto) - Flugmotoren sind für eine festgelegte Betriebsstundenzahl zugelassen, nach deren Ablauf spätestens ein neuer Motor eingebaut werden muss.
Parallel zu den Wartungsarbeiten findet für die Flugschülermannschaft der Theorieunterricht für die Prüfung zum Segelflugschein statt. je

Aktualisiert ( Mittwoch, 13. März 2019 um 10:26 Uhr )
 

Weihnachtswünsche 2018

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Neue Flugplatz Frequenz ab 07.12.2018

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Aktualisiert ( Freitag, 07. Dezember 2018 um 12:46 Uhr )
 

Die goldene Jahreszeit...

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Der Herbst ist da und mit ihm auch das Ende der diesjährigen Segelflugsaison, die der LSV Geratshof mit einem Rekordergebnis abgeschlossen hat - mehr dazu in Kürze hier.
Nun kehrt ein wenig Ruhe am Flugplatz ein, in der Herbst- und Winterzeit finden hauptsächlich Schul- und Motorseglerflüge statt, wie hier auf dem Foto: es zeigt die HK 36 Super Dimona des LSV bei einem Sonnenaufgangsflug vor ein paar Tagen nahe der Trettachspitze, wo die ersten Sonnenstrahlen die Bergspitzen erreichten.
Dennoch sind auch die Streckenflieger des LSV nicht komplett im Winterschlaf, mit einem Auge wird der Wetterbericht immer hinsichtlich Föhnlagen beobachtet, bei denen die legendären Wellenflüge bis in große Höhen über den Alpen möglich werden.
Am Boden geht der Fokus nun auf das Handwerkliche: alle Flug- und Fahrzeuge des LSV werden in der Werkstatt der Reihe nach auf's Gründlichste gewartet und gepflegt, damit für die Saison 2019 alles einwandfrei und sicher funktioniert. Parallel dazu findet für die Flugschüler der Theorieunterricht für den Segelflugschein statt. Text: je; Foto: pd

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 10:11 Uhr )
 

Kunst(aus)flug zu den Nachbarn

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Im Rahmen der Kunstflugausbildung jugendlicher Geratshofer Piloten (wir berichteten) stand vor Kurzem ein Besuch bei den Nachbarn des LSV an: es ging an den Fliegerhorst Landsberg Penzing zur Flugsportgruppe Landsberg. Die FSG betreibt dort eine Höhenwinde, mit der Segeflugzeuge auf Höhen bis 1500 m über Grund geschleppt werden können. Dies ist auf Grund der Länge des Militärflugplatzes möglich - 2800 m Windenseil können dort am Boden ausgelegt werden. Am Geratshof, der ein reines Segelfluggelände mit den üblichen 1000 m Länge ist, werden im Schnitt die für Streckenflug und Grundausbildung ausreichenden Schlepphöhen von 400 m über Grund erreicht.
Die großen Ausklinkhöhen in Penzing lassen eine schnellere und entspanntere Startfolge für Kunstflüge zu, da das "erst einmal Höhe im Aufwind erarbeiten", wie am (zwar kostengünstigeren) Geratshof entfällt. Mehrere LSV Mitglieder hatten am Fliegerhorst im Rahmen der Kunstfluglehrgänge des Bayrischen Luftsportverbandes bisher bereits gute Erfahrungen gemacht und diese bestätigten sich auch an diesem Nachmittag Anfang Oktober. Für alle fünf teilnehmenden LSV Piloten war es ein großes Erlebnis, gefühlt endlos lange am Windenseil zu hängen - und das ganze am Ende noch in einer Höhe von 1300 m über Grund, eine Höhe, aus der die Landschaft schon richtig klein wirkt und die Wolken schon oft unter einem liegen.
Die großen Höhen konnten über dem Fliegerhorst dann direkt ins konzentrierte Training der Kunstflugfiguren umgesetzt werden - Schmankerl für die Piloten war am Ende jedes Fluges die Landung auf der großen Asphaltpiste des Flughafens, bei der man sich vorkam wie in einem richtig großen Passagierflugzeug. Ein dickes Danke an die Fliegerfreunde der FSG für die Unterstützung. je

   
Fotos:
o.l. in über 1000 m Höhe über Grund am Windenseil; o.r. der Fliegerhorst aus der Messerfluglage
u.l. Rückenflug Richtung Sonnenuntergang; u.r. Landung auf der großen Asphaltpiste in Penzing

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 09:57 Uhr )
 

Sommercamp auf der anderen Seite des Landes

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Fliegen auf der anderen Seite des Landes, nämlich über 500 km weiter im Westen, stand auf dem Programm zum diesjährigen Sommercamp des LSV Geratshof.
Für zwei Wochen machte sich ein Tross aus Anhängern, Zelten und Flugzeugen vom Geratshof auf den Weg ins schöne Moseltal, um dort am Flugplatz von Traben-Trarbach aus einmal eine völlig andere Ecke Deutschlands aus der Luft zu erleben. Und schnell lernten alle, dass nicht nur das Alpenvorland und die Berge aus der Vogelperspektive bezaubern können: auch das Moseltal mit seinen unzähligen Schleifen und den Weinbergen ist eine unbeschreiblich schöne Landschaft, an der man sich kaum satt sehen kann.
Bei sehr hochsommerlichem Wetter, teilweise ging's in Richtung der 40° Marke, war von allen Teilnehmern ordentlich Kondition gefragt - zum Glück reichte die Thermik oft bis weit nach oben in kühlere Temperaturbereiche hinauf.
Zwei Wochen campen und Fliegen in einer völlig anderen Gegend - für alle Teilnehmer viel Spaß und ein kleines Abenteuer, bei dem es viel Neues zu erleben und zu lernen gab und darüber hinaus eine Zeit, die die Gemeinschaft des LSV weiter zusammengescheißt hat.
Ein großes Danke aller LSV-Teilnehmer geht an die Flieger von Traben-Trarbach für ihre große Gastfreundschaft. je

     

Aktualisiert ( Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 09:58 Uhr )
 

Jetzt steht die Welt Kopf: praktische Kunstflugausbildung für den jugendlichen Nachwuchs

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Die Ausbildung jugendlicher Piloten des LSV Geratshof ist in die praktische Phase gegangen und wird weiterhin von der Presse begleitet. je

 

Auf Rekordkurs 2018: das 1. Mal sechstellig!

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Das gab's noch nie: die Piloten des LSV Geratshof haben die 100 000 km Marke im Streckensegelflug geknackt - und das bereits 6 Wochen vor Saisonende.
Die regionale Presse berichtete ausführlich darüber. je

Aktualisiert ( Montag, 03. September 2018 um 09:39 Uhr )
 

Kunstflugausbildung für den Nachwuchs

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Zwei jugendliche Piloten des LSV sind aktuell mit der Ausbildung zum Segelkunstflug-Piloten gestartet - das Landsberger Tagblatt berichtete ausführlich darüber.
Somit wird im Bereich des Geratshofes in nächster Zeit sehr oft interessante Himmelsakrobatik zu sehen sein. je


Aktualisiert ( Sonntag, 05. August 2018 um 09:56 Uhr )
 

Sagenhaft: 1x Geratshof - Dänemark und zurück im Segelflieger

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In den Genuss eines unglaublich schönen Flugerlebnisses kam eine Gruppe Geratshofer Piloten vor Kurzem.
Im Wandersegelflug durchquerten sie Deutschland vom Geratshof aus komplett nach Norden und flogen bis nach Dänemark - und das ganze auch wieder lautlos, nur von den Kräften der Sonne getragen, wieder zurück.
Höhepunkt des Fluges war für alle Teilnehmer der Abschnitt über Schleswig Hollstein, bei dem bei traumhaften Wetterbedingungen gleichtzeitig auf der einen Seite die Nordsee, auf der anderen die Ostsee zu sehen war. Zum ausführlichen und interessanten Bericht des Wandersegelfluges 2018 von Teilnehmer Martin Rambach geht es hier. je, Fotos Sepp Holzapfel, Martin Rambach

 
Fotos: oben Blick auf die Ostsee bei Lübeck
Unten links: Ratzeburger See, unten rechts: Abendstation im ausgedörrten Norddeutschland.

Aktualisiert ( Freitag, 27. Juli 2018 um 10:46 Uhr )
 

Schule mit Pressearbeit verbunden

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Da Segelfliegen kein so populärer Sport wie z. B. Fußball ist, ist es für den LSV Geratshof immer wichtig, regelmäßig öffentlich über seine Aktivitäten zu informieren.
Dies hat LSV Pilotin Julia Steinle (18) jetzt für ihr schulisches P-Seminar genutzt und in dessen Rahmen einen interessanten Bericht über Laura Drexl, Jugendleiterin des LSV im Landsberger Tagblatt veröffentlicht.



Hier der komplette Bericht:

High sein - Wenn man hoch hinaus will

Porträt: Laura Drexl hat das Segelfliegen für sich entdeckt. Dabei Schätzt sie das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit.
Landsberg: Segelfliegen ist ein Sport, der selbst in „Fifty Shades of Grey“ verfilmt wurde. Was macht Segelfliegen so besonders? „Jeden Tag erwarten einen neue Herausforderungen. Kein Flug ist wie der andere,“ lautet die Antwort der ambitionierten Segelflugpilotin und Jugendleiterin Laura Drexl.
Die 18-jährige wohnt im Landkreis Landsberg am Lech und verbringt so viel Zeit wie möglich in der Luft. Die Leidenschaft fürs Fliegen hat sie mit 16 Jahren auf dem Segelflugplatz Geratshof für sich entdeckt.
Der Segelflugsport ist sehr vielfältig, angefangen vom 1000 Kilometer Streckenflug bis hin zum Looping geht wirklich alles!
„Es ist spannend zu sehen, wie weit man nur durch die Kraft der Natur mit einem Flugzeug kommen kann. Besonders das Gefühl der Freiheit und Grenzenlosigkeit bekommt man beim Fliegen stärker zu spüren als in jedem anderen Sport“, beschreibt Laura. Oft wird ihr die Frage gestellt, ob das außergewöhnliche Hobby nicht gefährlich sei. „Natürlich birgt jeder Sport seine Gefahren, deshalb wird man in einer etwa 2-jährigen Ausbildung ordentlich geschult.“ Gerade in der Luftfahrt gibt es, wie im Straßenverkehr auch, gewisse Regeln. Wie beispielsweise eine Art der Vorfahrtsregelung, welche man im Winter im Theorieunterricht erlernt. Auf die Frage, wieso die Freizeit am Flugplatz am schönsten ist lautet Lauras Antwort: „Das Gemeinschaftsgefühl ist dort einzigartig, denn am Flugplatz ist man kein Einzelkämpfer.“ Vor allem in der Jugendgruppe ziehen alle an einem Strang. Sobald mit dem Flugbetrieb begonnen wird, helfen alle zusammen.
„In den Fliegerlagern, welche jede Ferien stattfinden, erlebt man eine abenteuerliche Zeit, die sehr zusammenschweißt.“ Abendliche Lagerfeuer bis hin zum Kanufahren sind Teil des Programms.
Bereits mit 14 Jahren darf man ein Flugzeug alleine steuern und das Fliegen selbst erlernen. „Es gibt drei wichtige Dinge, die man dafür benötigt: Weil man den ganzen Tag draußen in der Sonne sitzt, habe ich immer einen Hut dabei,“ so Laura. Dieser sieht aus wie ein Fischerhut, nennt sich unter Piloten aber Thermikhut. „Zwar nicht wie bei GNTM, macht aber nix!“ Schon viel cooler ist da die Sonnenbrille.
Zu guter Letzt, aber am wichtigsten ist der Spaß daran, frei durch die Luft zu gleiten wie ein Vogel.
Der LSV Geratshof bietet unter anderem auch Schnuppermöglichkeiten im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Landsberg an. Mehr Informationen dazu und wie man das Fliegen erlernen kann gibt es unter http://www.lsv-geratshof.de/  
Text und Fotos: js


Aktualisiert ( Dienstag, 17. Juli 2018 um 08:19 Uhr )
 

25 Jahr Feier - Segelflugplatz beeindruckt Anwohner

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Großer Andrang am vergangenen Sonntag bei den Landsberger Segelfliegern vom Geratshof – 25 Jahre Traum vom lautlosen Fliegen vor den Toren der Lechstadt galt es zu feiern.
„Das Ziel unseres Festes war, der Bevölkerung, insbesondere unseren direkten Nachbarn aus Unterdießen und Ellighofen, einen schönen Tag zu bescheren und unseren Verein vorzustellen“ so Sepp Holzapfel, Vorstand des LSV Geratshof.
Dazu war vor dem Hangar des Flugplatzes ein großer Teil der Geratshofer Segelfliegerflotte ausgestellt – vom Segelflugoldtimer aus Holz aus den 30iger Jahren bis hin zum modernen Carbon-Hightech-Segler war alles vertreten und für die Besucher zum Anfassen erlebbar.
In diesem besonderen Rahmen startete der Sonntag mit einer Feldmesse, bei der die beiden neuen Flugzeuge des LSV getauft wurden. Im Anschluss freute sich Sepp Holzapfel bei seiner Begrüßung über die zahlreichen Besucher und Alexander Enthofer, erster Bürgermeister von Unterdießen, zeigte sich begeistert über den großen Anteil an Jugendarbeit und –engagement in Verein vor den Toren seiner Gemeinde und schloss sein Grußwort mit „Das ist wirklich beeindruckend - wenn Ihr unsere Unterstützung braucht, lasst es mich jederzeit wissen“.
In randvollen Hangar erhielten die Besucher daraufhin in einer kurzen Präsentation viele Informationen rund um den Segelflugverein. So zum Beispiel, dass man segelfliegen bereits ab 14 Jahren kostengünstig lernen kann, dass es ein Teamsport ist, in den man vor allem Zeit und Hilfsbereitschaft investieren muss, und dass im Verein durch Fluglehrer, Werkstattpersonal und Dienste pro Jahr rund 7000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet werden. Besonders beeindruckt waren viele Besucher darüber, dass man vom Geratshof bei gutem Wetter lautlos, nur im Segelflug, über 1000 km weit fliegen kann und dabei an berühmten Bergen wie dem Matterhorn oder dem Großglockner vorbei kommt. Etwas schlucken musste der ein oder andere bei der durch spektakuläre Fotos untermalten Information, dass man neben den normalen Fluglizenzen am Geratshof sogar die Segelkunstfluglizenz erwerben kann.
Nach diesem offiziellen Teil konnten die Besucher den weiteren Tag über, untermalt vom Musikverein Unter- und Oberdießen, live erleben, wie engagiert das große Jugendteam des LSV den Tag mit gestaltete dazu beitrug, dass kein Magen hungrig blieb und der Durst aller gut gelöscht wurde. Parallel zum gemütlichen Miteinander am Flugplatz konnte der normale Segelflugbetrieb mit vielen Starts und Landungen hautnah mit erlebt werden, einige Besucher konnten dabei sogar einen Blick aus der Vogelperspektive auf ihre Heimat werfen.
Am Ende der Veranstaltung freut sich Sepp Holzapfel: „Wir konnten viele nette und interessante Gespräche mit unseren Gästen führen und allen etwas näher bringen, was uns hier am Flugplatz so sehr begeistert“ und sichtlich gerührt und glücklich ergänzt er am Ende: „Es ist einfach eine riesen Freude zu sehen, was in den 25 Jahren Schönes aus unser kleinen, vielleicht etwas verrückten Bieridee entstanden ist.“ je

Aktualisiert ( Dienstag, 17. Juli 2018 um 08:07 Uhr )
 


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